Google+ Seite verlinken

 

2011/9/2 17:01:00 (1037 reads)

Netzwoche.ch veröffentlichte im August 2011 ein Interview betreffend Google AdWords mit Michael Höhener.

 

Den Online - Link für das Interview findet man auf folgendem Link:

www.netzwoche.ch/News/2011/08/23/Auch-mit-kleinen-Budgets-ist-auf-Google-Adwords-nach-wie-vor-viel-moeglich.aspx

 

Das Interview kann man hier als Pdf-Dokument herunterladen.

 

Den ganzen Online Artikel auch als Pdf-Dokument "Titelstory; Speziell in der Feriensaison: Heiss begehrte Werbeplätze bei der führenden Suchmaschine"

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 



2011/7/11 13:25:00 (1288 reads)

Nutzer von Google Analytics und vom Google Webmaster Tool können verschiedene Reports zum sozialen Empfehlungsdienst +1 einsehen.

In den GWT sind unter dem Menüpunkt “+1 Metrics” die Berichte “Search Impact” (Klick- und Impressionen-Vergleich mit und ohne +1), “Activity” (Anzahl der +1-Klicks auf eigenen Webseiten) und “Audience” (Demografie und Geografie von +1-Nutzern) zu sehen.


Google+1 Berichte in Google Analytics und Webmaster Tools

Mit dem “Social Plugin Tracking” haben Nutzer von Google Analytics die Möglichkeit, Klicks auf soziale Plugins z.B. von Facebook, Twitter und natürlich Google+1 zu messen. Das Plugin-Tracking wird in den nächsten Tagen automatisch aktiviert, wenn bereits +1-Buttons in die jeweilige Webseite eingebaut wurden.



2011/6/23 12:38:00 (2491 reads)

Neue Suchmöglichkeiten bei Google

Google hat vor wenigen Tagen zwei neue Möglichkeiten für die Suche vorgestellt: Voice Search (Desktop) und Search by Image.

Mit Voice Search haben Chrome-Nutzer (Chrome = Internetbrowser von Google) für englische Suchen auf google.com die Möglichkeit, Suchanfragen per Spracheingabe zu starten.

Wenn Sie Chrome nutzen, sehen Sie ein kleines Mikrofon neben der Google-Suchbox. Klicken Sie auf das Mikrofon, um die Sprachsuche zu starten


Das neue Feature wird im folgenden Video erklärt:




Ebenfalls für den Chrome-Browser entwickelt: Die neue Funktion “Search by Image”, mit der Nutzer Fotos hochladen können, um mehr über das fotografierte Objekt zu erfahren:

Klicken Sie auf das Kamera-Symbol, um ein beliebiges Foto hochzuladen oder eine bestehende Bilder-URL anzugeben. Google durchsucht das Web und versucht, mehr Informationen zum angegebenen Bild zu sammeln.

Auch für “Search by Image” hat Google ein kurzes Video erstellt:



Anders als Voice Search wird Search by Image in 40 Sprachen verfügbar sein. Google will in naher Zukunft Erweiterungen für Chrome und Firefox veröffentlichen, um die Nutzung zu vereinfachen.



2011/6/17 11:19:00 (2700 reads)

Neues Anzeigenformat “Embedded Sitelinks” = "eingebettete Domains" nach dem Anzeige-Titel

Die “Embedded Sitelinks” sind Links, die direkt im Text der Anzeige - nach dem Anzeige-Titel auf gleicher Höhe dargestellt werden — ohne zusätzliche Zeile.

Wie kann ich “Embedded Sitelinks” nutzen?

Die eingebetteten Sitelinks erscheinen nur, wenn in der entsprechenden AdWords-Kampagne Ad Sitelinks aktiviert sind. Außerdem muss die Anzeige über eine Top-Platzierung = Anzeigpositionen 1-3 (links) über den Suchergebnissen verfügen.

Wenn die Voraussetzungen erfüllt sind, erscheinen die “Embedded Sitelinks” automatisch.

“Embedded Sitelinks” sind für alle AdWords-Kunden außerhalb von China, Japan und Süd-Korea freigeschaltet.



2011/3/29 17:20:00 (3346 reads)

News aus dem Hause Google:

Unser Ziel ist ganz einfach: Wir möchten unseren Nutzern in möglichst kurzer Zeit die relevantesten Ergebnisse anzeigen. Und da ständig neue Inhalte – gute ebenso wie schlechte – ins Web gestellt werden, müssen unsere Algorithmen fortlaufend aktualisiert werden.


Viele der Updates, die wir vornehmen, sind so fein und subtil, dass sie meist gar nicht wahrgenommen werden. Vor einiger Zeit haben wir aber eine ziemlich bedeutende Algorithmusverbesserung für unser Ranking eingeführt: eine Veränderung, die sich auf 11,8 Prozent unserer Suchanfragen spürbar auswirkt und über die wir euch gezielt informieren möchten. Ziel dieses Updates ist es, die Rankings für Websites von geringer Qualität zu reduzieren, d. h. für Websites, die einen geringen Mehrwert für Nutzer darstellen, die Inhalte von anderen Websites kopieren oder die einfach nicht hilfreich sind. Gleichzeitig erhalten Websites von hoher Qualität bessere Rankings, also Websites mit Originalinhalten und Informationen wie Forschungsergebnisse, detaillierte Berichte, sorgfältige Analysen usw.

Eine wichtige Verbesserung wirkt sich natürlich auf das Ranking vieler Websites aus. Einige Websites steigen zwangsläufig auf und andere ab. Google baut auf die qualitativ hochwertigen Inhalte guter Websites aus aller Welt und fühlt sich für die Erhaltung eines gesunden Web-Ökosystems verantwortlich. Aus diesem Grund müssen Websites von hoher Qualität belohnt werden – und genau dies geschieht mit dieser Änderung.

Dieses Update ist keine Reaktion auf Feedback, das wir zu der letzte Monat veröffentlichten Google Chrome-Erweiterung "Personal Blocklist" erhalten haben. Allerdings haben wir die gesammelten Blocklist-Daten mit den von unserem Algorithmus gefundenen Websites verglichen und zu unserer Freude festgestellt, dass die Vorlieben unserer Erweiterungsnutzer gut vertreten sind. Mit dieser Algorithmusänderung werden 84 Prozent von mehreren Dutzend der am häufigsten von der Google Chrome-Erweiterung blockierten Domains angegangen. Dies ist ein ganz eigenständiger Beweis für die Nutzervorteile.

Wir sind sehr stolz auf diese neue Rankingverbesserung, denn wir glauben, dass dies ein großer Schritt in die richtige Richtung ist, nämlich, die Qualität der Ergebnisse für unsere Nutzer zu verbessern. Wir beschäftigen uns bereits seit über einem Jahr mit diesem Thema. Diese spezielle Veränderung haben wir in den vergangenen Monaten entwickelt. Und wir arbeiten noch an vielen weiteren Updates, die die Qualität der Seiten in unseren Ergebnissen erheblich verbessern werden.

Dieses Update wurde zunächst nur in den USA eingeführt, soll jedoch nach und nach auch in anderen Ländern verfügbar gemacht werden. Wir halten euch über die Einführung dieser und anderer Veränderungen auf dem Laufenden. Sendet uns auch weiterhin Feedback zur Qualität unserer Ergebnisse. Dies hilft uns sehr bei der Verbesserung der Google-Suche.



2011/3/9 12:16:00 (3471 reads)

Google hat mit Nur-Anruf-Anzeigen ein neues mobiles Anzeigenformat eingeführt, das ausschließlich auf Smartphones  = Ipones, Androidphones etc. und anderen Geräten mit Internetbrowser = Ipads, Taplet-Pc's erscheinen wird.

Dieser Anzeigentyp, eine Sonderform der Click-to-Call-Telefonerweiterungen, bietet Inserenten die Möglichkeit, Kampagnen zu erstellen, die ausschließlich zu Telefonanrufen beim Unternehmen führen sollen.

AdWords-Kunden enstehen nur dann Kosten, wenn ein Nutzer auf die Telefonnummer klickt. Bei Geräten wie dem iPad oder iPod Touch, die keine Telefonfunktion haben, werden Nutzer auf die Zielseite des Inserenten geführt.

Wie die “Nur-Anruf-Anzeigen” genau aussehen, zeigt folgender Screenshot von Inside AdWords:



2011/2/18 13:12:00 (4025 reads)

Google hat den Test mit längeren Überschriften bei AdWords-Anzeigen nun offiziell bestätigt. Eine weltweite Einführung für Anzeigen mit Platzierungen über den organsichen Ergebnissen ist für die nächsten Tage geplant.

Anzeigen mit längeren Überschriften haben in unseren Tests eine bessere Click-Through-Rate erzielt.

Wann werden Anzeigen mit mehr Text in der Überschrift geschaltet?

Dafür müssen zwei Kriterien erfüllt werden:

1. Die Anzeige muss über eine Top-Position über(!) den organischen Suchergebnissen verfügen.
2. Die erste Zeile des Anzeigentextes muss mit einem Satzzeichen abgeschlossen werden.

Manuelle Änderungen müssen nicht vorgenommen werden. Wenn Anzeigen über die beiden genannten Kriterien verfügen, werden sie automatisch mit der ersten Anzeigenzeile in der Überschrift dargestellt.






2011/2/8 14:32:00 (5464 reads)

Einer neuen Eye-Tracking-Studie von User Centric zufolge geben Nutzer Anzeigen von Google mehr Aufmerksamkeit als bei Bing — zumindest bei Werbung über den organischen Ergebnissen. Anzeigen in der Sidebar werden laut User Centric sowohl bei Google als auch bei Bing in etwa gleich lang betrachtet, bekommen aber nur ein Fünftel der Aufmerksamkeit wie AdWords-Anzeigen mit Top-Positionierung.

Die Verteilung der Aufmerksamkeit macht die folgende Heatmap gut deutlich. Je dunkler der Bereich, desto länger verweilen die Augen der Nutzer. Die Suchergebnisseiten von Google auf der linken, die von Bing auf der rechten Seite:

 

>>> Mehr Informationen in englischer Sprache hier klicken



2010/9/30 12:56:00 (5142 reads)

Die Echtzeitsuche Google Instant funktioniert in Kürze auch auf Google.ch. Nutzer erhalten neu ihre Suchergebnisse schon während sie Begriffe in die Suchleiste eintippen.

Nun können auch Sucher auf Google.ch den Dienst (Google Instant) nutzen und erhalten bereits nach der Eingabe nur eines Buchstabens die Ergebnisse für den jeweils relevantesten Suchbegriff. So zeigt die Google.ch-Page bei der Eingabe eines «w» ins Suchfeld Links zu diversen «Wetter»-Seiten in der Schweiz.
Allerdings funktioniert Google Instant hierzulande nur, wenn man sich über ein Google-Konto (beispielsweise als Nutzer des Webmaildienstes Gmail) eingeloggt hat.
Daneben feilt Google weiter an Instant. So ist es nun möglich, mithilfe der Tastatur durch die Suchresultate zu navigieren.



2010/5/8 9:41:00 (5658 reads)

Ab sofort können Internetnutzer bei Google die von ihnen gewünschten Informationen noch schneller finden. Zentral platzierte Suchhilfen und eine optimierte Benutzeroberfläche soll es ihnen ermöglichen, noch leichter zu genau den Ergebnissen zu gelangen, die sie suchen.

Die aktuellen Veränderungen der Google-Suchergebnisseite im Überblick:

  • Am linken Rand der Seite findet sich eine Spalte mit relevanten Suchhilfen und Inhaltstypen passend zu der jeweils gestellten Suchanfrage. Angezeigt werden ausschliesslich diejenigen Filter, die für die jeweilige Suchanfrage besonders relevant sind.
  • Die Suchhilfen bieten mehr Kontrolle. Mittels detaillierter Ergebnis-Filterfunktionen finden Nutzer die exakt gewünschten Informationen. Es ist möglich,
  • Ergebnisse auf eine bestimmte Zeitspanne einzugrenzen,
  • schnell zwischen den verschiedenen Typen von Suchinhalten, wie Nachrichten, Videos, Bücher und weiteren zu wechseln, die für das aktuelle Thema am relevantesten sind,
  • die besten Ergebnisse mit Sternchen zu bewerten, um sie bei der nächsten Suche schnell wieder zu finden.
  • Die linke Spalte der Suchergebnisseite wird über alle Inhaltstypen hinweg einheitlich dargestellt, unabhängig davon, ob die Nutzer nach Bildern, Videos, Nachrichten oder Echtzeit-Meldungen suchen.

Beispiel mit dem Suchbegriff AdWords-Agentur - Seiten aus der Schweiz > Direkt-Link: http://www.google.ch/search?num=50&hl=de&cr=countryCH&rlz=1C1GPEA_enCH315CH315&tbs=ctr:countryCH&q=adwords+agentur&btnG=Suche&aq=f&aqi=&aql=&oq=&gs_rfai=

  • Die leistungsfähigsten Suchhilfen von Google stehen zentral an einer Stelle zur Verfügung, sodass Nutzer einfach darauf zugreifen können.
  • Die optimierte Benutzeroberfläche hat einen eindeutigen Fokus auf die Ergebnisse. Sie bietet
  • ein überarbeitetes, ansprechenderes Logo
  • optisch verbesserte Such-Snippets
  • optimierte Links unten auf der Seite

«Die Fülle an Informationen im Internet und die Vielfalt an Arten und Formaten wachsen stetig», begründet Google Produktmanager Nundu Janakiram die Optimierung der Suchseite. «Google arbeitet seit zehn Jahren kontinuierlich an der Verbesserung seiner Suchergebnisseite. Mit dem Ziel, den Nutzern noch bessere Tools anzubieten, damit sie exakt die Ergebnisse finden, die sie suchen, egal, wo und wann sie die Informationen benötigen. Die aktuellen Änderungen – zentral platzierte Suchhilfen und vereinfachte nutzerfreundliche Bedienung – machen die Google-Suche noch leistungsfähiger.» http://www.google.ch



2009/10/9 11:39:00 (5897 reads)

Nach 20 Tagen mit der Suchmaschine Bing kehrt unser Multimedia-Redaktor reumütig zurück zu Google

Jedesmal, wenn ich einen Browser starte, tippe ich reflexartig G-O-O-G-L-E-.-C-H auf die Tastatur. Wie ein Ex-Raucher, der geistesabwesend den Schreibstift an die Lippen führt. Dabei versuche ich mir das Googeln schon seit Tagen abzugewöhnen. Ich will nur noch bingen.

Vor gut vier Monaten kündigte Microsoft überraschend an, eine Alternative zur dominierenden Internet-Suchmaschine Google zu bieten: Bing. Microsoft hatte mit Live Search bereits eine eigene Suche. Doch die erzielte nur halb so gute Treffer wie der übermächtige Konkurrent. Mit Bing sollte alles besser werden. Vor allem besser als bei Google.

Die Ankündigung erfüllte mich mit Genugtuung. Die Abhängigkeit von Google trübt zunehmend eine einst reine Hochachtung für das Internet und dessen Wahlfreiheit. Meine tägliche Dosis Nachrichten besorge ich mir bei Dutzenden Online-Zeitungen. Zur Auswahl habe ich Tausende. Einkaufen kann ich in ebenso vielen Web-Shops, und bei etlichen Diensten vergleiche ich Preise. Doch ausgerechnet beim Ausgangspunkt der Informationssuche bin ich an einen einzigen Online-Dienst gefesselt: an Google. Vielleicht, so sagte ich mir, ist Bing das erhoffte Heilmittel gegen eine besorgniserregende Suchmaschinen-Abhängigkeit.

Endlich, am vierten Tag habe ich die Blockade überwunden

Aber halt, Google-Alternativen gibt es doch bereits! Die Schweiz hat zum Beispiel Search.ch. Ihre Treffer bergen tatsächlich Perlen. Aber für alles, was über den nationalen Tellerrand hinaus geht, reicht der Dienst nicht. Kleine Anbieter haben alle dasselbe Problem. Sie kommen gegen Googles Rechenleistung und riesige Datenzentren nicht an. Nur ein Konzern wie Microsoft, der ähnlich viele Mittel zur Verfügung hat, kann Google Paroli bieten.

Und doch ist die Trefferqualität von Bing zunächst mein kleinstes Problem. Die Umgewöhnung gleicht einem Drill. Denn Google hat der Konkurrenz neben unerschöpflichen Mitteln etwas viel Wichtigeres voraus. Seine Marke. Sie ist zum Synonym der Websuche geworden. In der nur elfjährigen Firmengeschichte hat es der Konzernname nicht nur als Verb in den Duden geschafft, sondern sich in die Hirne vieler Nutzer gebrannt. Auch in meines.

Endlich, am vierten Tag habe ich meine Kopfblockade überwunden. Ich haue B-I-N-G-.-C-H in die Tastatur, als hätte ich nie etwas anderes getan. Allmählich beginne ich meine neugewonnene Freiheit zu geniessen. Die Bildersuche ist grandios. So kann ich zum Beispiel getrennt nach Illustrationen und Fotografien bingen. Ein weiterer Klick ermöglicht es mir, ausschliesslich Menschengesichter in der Trefferliste anzuzeigen, Ganzkörperaufnahmen ignoriert Bing mit dieser Einstellung.

Überhaupt setzt Microsofts Suchmaschine viel aufs Visuelle. Auf der Startseite erscheint täglich eine neue Fotografie. Am ersten Tag ein Bild zweier Orang-Utans; am zweiten Tag erkenne ich den Al-Rawcheh-Fels vor der libanenischen Hauptstadt Beirut. In der englischen Version kann ich auf sogenannte Points of Interest klicken, die mich dann direkt auf Wikipedia-Artikel über die Essgewohnheiten von Orang-Utans oder über Beirut während des libanesischen Bürgerkriegs informieren. Meine Produktivität bei der Arbeit sinkt zwar, dafür bilde ich mich mit nützlichen und unnützlichen Fakten weiter.

Leider erhält meine Euphorie bald Dämpfer. Neue Hürden der Bing-Nutzung tauchen auf. Das iPhone bietet die Bing-Suche als Voreinstellung nicht an; mein Zweithandy von HTC auch nicht. Besonders problematisch wird bingen bei der sogenannten Google Syndication. Grosse Websites verlassen sich oft bei der Durchforstung ihrer Inhalte auf den Suchmonopolisten. Wer zum Beispiel auf der Website der Zürcher Hochschule ETH nach einem Mitarbeiter oder Institut sucht, wird zum Googeln verdonnert. Als strenggläubigem Bing-Nutzer bleibt einem nichts anderes übrig, als auf die Informationen zu verzichten.

Enttäuschende Sucherlebnisse wiederholen sich nun in immer kürzeren Abständen. Die Liste der Nachteile gegenüber Google wächst (siehe Kasten Seite 93). Bei einer regionalen Suche verliere ich vollends die Geduld mit Bing. Ich gebe die Begriffe «FCB» und «Radio» ein. Ich suche ein Hobbyradio von zwei FCB-Fans, die jedes Spiel des Schweizer Fussballklubs live kommentieren. Bing kann meinem Gedächtnis nicht auf die Sprünge helfen. Das Radio ist unauffindbar. Mühevoll hatte ich mir das Googeln auszutreiben versucht. Jetzt, nach nur zwanzig Tagen, muss ich wieder konsterniert G-O-O-G-L-E-.-C-H auf die Tastatur tippen, um www.fcbliveradio.ch zu finden.

Bei Bing geht Übersichtlichkeit vor Datenmenge

Bing-Chef Stefan Weitz entschuldigt sich für meinen Frust. Am Telefon erklärt der 35-jährige Manager: «Die regionale Suche funktioniert in den USA bereits viel besser.» Bing stocke in diesen Wochen seine Serverbestände in Paris, England und München auf. Damit könnten noch mehr europäische Webseiten abgesucht werden. Und tatsächlich findet Bing mittlerweile das FCB-Hobby-radio.

Dennoch kann mich Weitz nicht davon überzeugen, Bing eine zweite Chance zu geben. Obwohl er sein Bestes gibt. «Wir glauben, dass Google keinen hervorragenden Job macht. Die Internetsuche könnte effizienter sein», sagt er. So hätten Umfragen zwar gezeigt, dass die Mehrheit der Internetnutzer mit Trefferlisten des Marktführers zufrieden seien. «Wir haben aber nachgehakt und festgestellt, dass die Abfragen vieler Nutzer oft nicht beantwortet werden. Stattdessen geben sie sich mit Treffern zufrieden, die sie ursprünglich gar nicht gesucht haben.» Bing zielt deshalb darauf ab, Suchgebiete seiner Nutzer stärker abzustecken, um sie nicht mit langen Ergebnislisten zu überfordern. Die täglich wechselnden Bilder auf der Startseite sind beispielhaft. Bing verrät dazu drei, vier interessante Fakten. Zugunsten der Übersichtlichkeit wird anderes ausgeblendet.

Google ist ein solcher Fokus schnuppe. Der Dienst listet so viele Treffer wie möglich auf und versucht, sie ein wenig nach Relevanz zu sortieren.

Will ich weiterhin von der Wahlfreiheit des Webs profitieren, bleibt mir nichts anderes übrig, als beim Suchmonopolisten zu bleiben.

Publiziert am 04.10.2009
von: sonntagszeitung.ch, Barnaby Skinner



2009/9/22 14:29:00 (6562 reads)

Qualitätsfaktor immer wichtiger!

Das AdWords-System berechnet den Qualitätsfaktor für jedes Ihrer Keywords. Dabei werden verschiedene Faktoren herangezogen und es wird die Relevanz Ihres Keywords für Ihren Anzeigentext oder für die Suchanfrage eines Nutzers gemessen. Der Qualitätsfaktor eines Keywords wird häufig aktualisiert und steht in engem Bezug zu dessen Leistung. Im Allgemeinen bedeutet ein höherer Qualitätsfaktor, dass Ihr Keyword die Schaltung von Anzeigen an einer höheren Position und zu einem geringeren Cost-per-Click (CPC) auslöst.



2009/4/3 13:06:00 (5061 reads)

Wenn Nutzer einen Suchbegriff in die Google-Suchleiste eintippen, bietet Google Suggest automatisch eine Liste an, die den entsprechenden Suchbegriff und bei Bedarf Kombinationen mit anderen Worten auflistet. Gibt man beispielsweise „Google“ in die Suchleiste ein, erscheinen Vorschläge wie „Google Maps“ oder „Google Mail“. Neben den Vorschlägen findet sich die geschätzte Trefferzahl, um die Relevanz des jeweiligen Suchergebnisses zu unterstreichen.

 „Mit der Erweiterung Google Suggest machen wir das Sucherlebnis auf google.ch für unsere Nutzer noch angenehmer und effektiver“, freut sich Matthias Meyer, Mediensprecher Google Schweiz. „Wenn man beispielsweise einen Song im Kopf hat, aber einem der Titel nicht einfällt, kann Google Suggest die Rettung sein!“



2009/3/27 9:28:50 (4827 reads)

Bei der Suche im Web geht der Trend in Richtung immer längerer Kombinationen aus Suchbegriffen. Die Anwender wollen auf diese Weise gezielt nach einer bestimmten Information fahnden. Ob sie diese auf einer der Websites in den Suchergebnissen bekommen werden, ist oft nicht so klar. Deshalb hat Google jetzt die Textmenge zu den Suchergebnissen bei der Eingabe mehrere Suchbegriffe verlängert und zeigt in der Beschreibung gezielt Passagen an, die dem Benutzer bei der Einschätzung helfen sollen, ob die Website die gewünschte Information enthält.

Eine weitere Funktion hilft dabei, die eigenen Suchbegriffe weiter einzugrenzen oder ähnliche Themen zu erkunden. Google zeigt jetzt unter den Suchergebnissen eine Auswahl an verwandten Suchbegriffen an, nach denen Google per Klick sucht. Die Funktion findet thematisch passende deutsche und englische Suchanfragen.



2009/2/17 20:20:36 (3310 reads)

Webmaster haben seit langem das Problem, dass die Suchmaschinen es gar nicht schätzen, wenn Inhalte doppelt auf Websites vorkommen. Hat beispielsweise ein Portal oder ein Shop einen Artikel in mehreren Kategorien eingeordnet oder eine sehr ähnliche Produktbeschreibung zusätzlich auf der Startseite, dann kann dies zu einer Abwertung bei den Suchmaschinen führen. Das betrifft auch gleiche Inhalte auf unterschiedlichen Domains. Die Suchmaschinen sind darauf geeicht, die doppelten Inhalte herauszufiltern, während der Crawler das Original bevorzugt. Im schlimmsten Fall deuten die Crawler die doppelten Inhalte als Spam. Duplicate Content kann sich also übel auf das Ranking einer Website auswirken.

Doch was ist eigentlich das Original? In der Vergangenheit gab es hier stets Ungemach, weil die Crawler leicht andere Seiten bevorzugen, als vom Webmaster gewünscht. Google, Microsoft und Yahoo kommen Webdesignern und Entwicklern nun entgegegen. Sie haben eine einheitliche Auszeichnungsmöglichkeit festgelegt, mit der der Website-Betreiber auf einer Seite mit doppeltem Content seine bevorzugte Primär-URL angeben kann. Im Head-Bereich des Zweitinhalts muss ein solches Link-Tag eingebaut werden:

<link rel="canonical" href="http://www.beispiel.de/produkt.php?item=0815&category=test" />

Die hier angegebene URL ist nun die Haupt-URL für diesen Inhalt. Damit steuert nun also der Webmaster, welches die Original-Version eines doppelten Inhalts ist und muss dies nicht dem Gutdünken der Crawler überlassen. Gleichzeitig schreibt Google beispielsweise auch die Link-Popularität für einen Artikel immer der Originalversion zu, was die Wertung dieser Version verbessert.



2009/2/9 11:01:42 (3578 reads)

Google: Eine halbe Million Bücher bei mobiler Buchsuche

Jedem, der ein Android-Gerät oder ein iPhone besitzt, ermöglicht Google ausserhalb der USA den Zugriff auf mehr als eine halbe Million öffentlich verfügbarer Bücher (und über 1,5 Millionen Bücher in den USA). Überall dort, wo eine Internetanbindung verfügbar ist, können Nutzer die Bücher kostenlos über den Google Buchsuche-Index auf dem eigenen Mobiltelefon durchsuchen und lesen. Ein Pendler kann so zum Beispiel im Zug auf dem Weg zur Arbeit englische Klassiker wie etwa „Pride and Prejudice“ („Stolz und Vorurteil“), aber auch weniger bekannte Arbeiten wie die „Novels and Letters of Jane Austen“ lesen. Oder eine Studentin in Indien liest Shakespeares „Hamlet“ auf ihrem iPhone – über eine ganz einfache Webseite, auf die über das Mobiltelefon zugegriffen werden kann.

Google hat die Google Buchsuche mit dem Ziel ins Leben gerufen, dass jeder überall und zu jeder Zeit die Hilfsmittel zur Verfügung hat, um grosse Werke aus Geschichte und Kultur zu entdecken. Tatsache ist, dass immer mehr Menschen pro Jahr auf der ganzen Welt mit Smartphones auf das Internet zugreifen. Googles Ziel ist es, dass die Menschen in der Lage sind, die von Google digitalisierten Bücher an jedem beliebigen Ort zu durchsuchen und zu lesen – nicht nur, wenn sie gerade am Computer sitzen. Nutzer können sofort anfangen und diese Bücher lesen. Dazu öffnen sie einfach ihren iPhone- oder Android-Browser und rufen die Seite http://books.google.com/m auf. Google hat die mobile Version von Buchsuche für das Browsen optimiert, so dass die Nutzer einfacher durch ihre Lieblingsklassiker blättern können. Wie auch bei Google Buchsuche können sie diese urheberrechtsfreien Bücher in vollem Umfang und mit Abbildungen kostenfrei lesen



2009/2/3 13:57:29 (4210 reads)

Dez 2008
Google Zeitgeist: Was Herr und Frau Schweizer im Internet suchen
Was hat die Schweizerinnen und Schweizer 2008 interessiert und nach welchen Schlagworten haben sie am meisten gesucht? Google Zeitgeist liefert Antworten: Nach Barack Obama wurde mehr gegoogelt als nach Roger Federer, soziale Netzwerke belegen die oberen Ränge auf der Liste der schnellst wachsenden Begriffe neben UBS, iPhone und YouTube. Einmal pro Jahr, zum Jahresende, gewährt der Google Zeitgeist unter http://google.com/zeitgeist2008 einzigartige Übersichten über die Ereignisse des Jahres, die meistgesuchten Schlagworte und die diesjährigen Aufsteiger unter den Suchbegriffen für die Schweiz und weitere 35 Länder weltweit.



2009/2/3 13:55:58 (3193 reads)

Okt.2008
Google startet Marktforschungsseite zum Thema Online-Werbung
Auf der neuen Marktforschungsseite "Full Value of Search" stellt Google seine gesammelten Studien zum Thema Adwords zur Verfügung. Mit der neuen Marktforschungsseite "Full Value of Search" bietet Google ab sofort eine Datenbank für alle, die sich für die Themen Online- und Suchmaschinenmarketing interessieren. Auf der Studienplattform finden sich eine Reihe von Studien rund um Online-WErbung und das hauseigene Produkt Google Adwords, die der Suchmaschinenprimus mit Marktforschungsinstituten wie GfK, Millward Brown oder TNS Infratest durchgeführt hat. Ziel ist es, mehr Übersicht im wachsenden Markt des Online-Marketing zu liefern.



2009/2/3 13:51:30 (3279 reads)


Frohe Botschaft für die Online-Werbebranche: In den USA kletterten die Umsätze mit Online-Werbung gegenüber dem Vorjahreszeitraum um elf Prozent. Das International Advertising Bureau (IAB) wartet mit guten Zahlen für die Online-Werbebranche auf. Demzufolge wuchsen die Umsätze mit Online-Werbung im dritten Quartal in den USA um elf Prozent gegenüber dem Vorjahresquartal. Ein Plus von 5,9 Milliarden Dollar bescherte der Branche das zweitbeste Quartalsergebnis ihrer Geschichte. Insgesamt erwirtschaftete der Markt von Januar bis Ende September 17,3 Milliarden Dollar - 14 Prozent mehr als im Vorjahreszeitraum.



2009/2/3 13:35:00 (2890 reads)

Das neue Produkt Google Ocean feiert am Montag seine weltweite Premiere. Mit der von Google-CEO Eric Schmidt und Friedensnobelpreisträger Al Gore vorgestellten Google Earth Version 5.0 können sich Internetnutzer ab sofort umfassend über die Weltmeere und deren Flora und Fauna informieren. Sie können Unterwasserwelten in 3D erforschen und in Filmen, Bildern und Texten, die von Meereswissenschaftlern zusammengestellt wurden, mehr über die Welt der Ozeane erfahren. 70 Prozent der Erde sind von Meeren bedeckt, die 80 Prozent des Lebens auf unserem Planeten beherbergen – aber nur fünf Prozent dieser Räume wurden je von Menschen erforscht. Google Ocean führt Unterwasserwelten und Fachinformationen zusammen und gewährt Nutzern von Google Earth somit gänzlich neue und faszinierende Einblicke in die unzugänglichsten Winkel dieser Welt. Auf ihren virtuellen Reisen können sie zu Vulkanen unter dem Meeresspiegel tauchen, in Videos die exotische Meeresfauna bestaunen und interessante Informationen über nahegelegene Wracks erfahren. Zudem können sie selbst Fotos und Videos ihrer Lieblingsorte für den Surf- oder Tauchsport bereitstellen.

Google Ocean ist eine Komponente der neuen Version 5.0 von Google Earth. Beim Heranzoomen an das Meer erscheint die Wasseroberfläche ab sofort transparent. Taucht ein Nutzer virtuell unter Wasser, so kann er auf dem 3D-Meeresgrund navigieren und dabei beispielsweise den mittelozeanischen Rücken erkunden, das weltgrösste Netz von Unterwassergebirgszügen, das sich über 50‘000 Kilometer um den Globus erstreckt. Der Funktionsbereich von Google Ocean beinhaltet 20 Informationsebenen, so genannte „Layer“, darunter Erläuterungen von weltweit führenden Wissenschaftlern, Forschern und Meeresexperten. Zu diesen Informationsebenen zählen:



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